Wie berechnest du die Conversion Rate?
Teile die Anzahl der erfolgreich konvertierenden Einheiten durch die Gesamtzahl derselben Einheiten und multipliziere das Ergebnis mit 100.
Beispiel: Von 500 Sitzungen enthalten 20 mindestens eine bestätigte Kontaktanfrage. Die sitzungsbezogene Conversion Rate beträgt dann 4 Prozent.
Nutzerbezogene und sitzungsbezogene Quoten beantworten unterschiedliche Fragen. Dieselbe Person kann mehrere Sitzungen beginnen. Die Google-Analytics-Metrikbeschreibung unterscheidet deshalb eine nutzerbezogene von einer sitzungsbezogenen Schlüsselereignisrate.
Die Zahl aller einzelnen Ereignisse eignet sich nicht automatisch als Zähler einer solchen Quote. Mehrere Anfragen innerhalb derselben Sitzung erhöhen die Zahl der Ereignisse, aber nicht die Anzahl der Sitzungen mit einer Anfrage.
Welche Handlungen solltest du messen?
Wähle Ziele, die einen nachvollziehbaren Beitrag zum Geschäftserfolg leisten. Ein abgeschicktes Formular ist beispielsweise näher an einer Anfrage als ein bloßer Klick auf den Kontaktbutton.
Für eine SEO-Analyse sollten Seitenziel und Messdefinition zusammenpassen. Prüfe, ob Formulare erfolgreich übermittelt werden, ob doppelte Ereignisse entstehen und welche Besucher die betrachtete Seite überhaupt erreichen.
Eine Quote über alle Websitebesuche kann Unterschiede verschleiern. Betrachte wichtige Leistungsseiten, Geräte oder Herkunftskanäle getrennt, sofern genügend Daten vorhanden sind. Bei wenigen Besuchen können einzelne Abschlüsse den Wert stark verändern.
Wie kannst du die Conversion Rate verbessern?
Verbessere zuerst die Bedingungen für eine passende Entscheidung: verständliches Angebot, relevante Informationen, glaubwürdige Belege und ein einfacher Anfrageweg.
Bei der Website-Erstellung hängen diese Elemente eng mit Informationsstruktur und Gestaltung zusammen. Ein Formular mit unnötig vielen Pflichtfeldern kann beispielsweise den nächsten Schritt erschweren.
Beurteile Veränderungen gemeinsam mit der Qualität der Anfragen und dem erreichten Umsatz. Mehr leichtfertig ausgelöste Ereignisse verbessern zwar einen Bericht, aber nicht zwingend dein Geschäft. Dokumentiere deshalb auch Änderungen am Tracking, damit Vergleiche über längere Zeiträume nachvollziehbar bleiben.