Welche Werte gelten als gut?
Die Web-Vitals-Dokumentation von Google nennt folgende gute Schwellenwerte:
| Kennzahl | Gemessener Aspekt | Guter Wert |
|---|---|---|
| LCP | Darstellung des größten relevanten Inhaltselements im sichtbaren Bereich | höchstens 2,5 Sekunden |
| INP | Reaktionsfähigkeit bei Interaktionen | höchstens 200 Millisekunden |
| CLS | Unerwartete Layoutverschiebungen | höchstens 0,1 |
Für die Gesamtbewertung zählt das 75. Perzentil der erfassten Nutzung, getrennt nach Mobilgeräten und Desktop. Vereinfacht müssen mindestens drei Viertel der Beobachtungen die jeweilige gute Schwelle erreichen.
INP hat die frühere Kennzahl First Input Delay ersetzt. Ältere Berichte mit FID lassen sich deshalb nicht unverändert mit aktuellen INP-Werten vergleichen.
Wie misst du Core Web Vitals sinnvoll?
Felddaten zeigen Erfahrungen tatsächlicher Nutzer. Labortests simulieren einen Aufruf unter bestimmten Bedingungen und helfen bei der Fehlersuche. Beide Perspektiven beantworten unterschiedliche Fragen.
In meiner SEO-Analyse gehören Performance und Core Web Vitals zur technischen Prüfung. Dabei ist entscheidend, welche wichtigen Seitentypen betroffen sind und ob ein Problem bei realen Besuchen oder nur in einer einzelnen Testumgebung auftritt.
Beispiel: Ein großes Startseitenfoto kann den Hauptinhalt spät erscheinen lassen. Ein zusätzlich geladenes Banner kann Text verschieben. Umfangreiche Skripte können die Reaktion eines Formulars verzögern. Diese drei Probleme betreffen unterschiedliche Kennzahlen und benötigen unterschiedliche Maßnahmen.
Was bedeutet das für deine Website?
Google erläutert den Zusammenhang mit Suche und Nutzererfahrung in seiner Dokumentation zu Core Web Vitals. Gute Werte unterstützen eine angenehme Nutzung; Inhalt, Relevanz und weitere Signale bleiben für die Suchdarstellung ebenfalls wesentlich.
Bei einer WordPress-Website lohnt es sich, Bilder, Theme, Erweiterungen und externe Einbindungen gemeinsam zu betrachten. Entferne vermeidbare Belastungen und prüfe anschließend dieselben Seitentypen erneut. Felddaten reagieren zeitversetzt, weil sie viele Besuche über einen längeren Zeitraum zusammenfassen.